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Meiendorfer SV verabschiedet sich mit 1:4 aus Aufstiegsrennen

Meiendorf – Das war’s dann wohl mit der insgeheim erhofften Rückkehr in die Oberliga: Mit dem 1:4 (0:2) im Nachholspiel beim heimstarken FC Voran Ohe haben sich die Landesligafußballer des Meiendorfer SV wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Die Gäste konnten in keiner Phase des Spiels an die überwiegend starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, in denen sie zuletzt siebenmal hintereinander ungeschlagen geblieben waren und dabei fünf Siege und zwei Unentschieden geholt hatten. So lagen sie nach Toren von Oskar Sulinski (6. Minute) und Robin Woost (41.) schon zur Pause mit 0:2 hinten.

Neue Hoffnung in der 54. Minute

Trainer Fatih Ergün reagierte: Nachdem er in der 31. Minute bereits Osman Celik für Lawrence Schön eingewechselt hatte, brachte er für die zweiten 45 Minuten mit Maxim Alekseev und Edmund Saß zwei weitere frische Kräfte. Zumindest die Einwechselung von Alekseev machte sich schnell bezahlt: Der 20-Jährige verkürzte mit einem Traumtor auf 1:2 (54.) – von der linken Strafraumecke traf er unhaltbar für Ohes Schlussmann Leo Hebbeler in den langen Winkel.
Anschließend jubelten die Meiendorfer noch zweimal. Doch zu früh gefreut: Die beiden Tore von Andrej Blum (64.) und Alekseev (69.) wurden wegen Abseits nicht anerkannt. Die Meiendorfer protestierten für den Geschmack von Schiedsrichter André Busch (TuS Germania Schnelsen) etwas zu vehement, sodass zunächst Torwarttrainer Habibullah Salimi und später auch noch Co-Trainer Baris Saglam hinter die Bande geschickt wurden. Ohe begnügte sich nicht damit, den Vorsprung über die Zeit zu bringen, sondern erhöhte durch Woost (71.) und Max Johnsen (86.) noch auf 1:4.
Am kommenden Sonntag müssen die Meiendorfer zum USC Paloma (10.45 Uhr, Brucknerstraße). Bereits am Freitag hat der über Ostern spielfreie Titelaspirant TSV Sasel die undankbare Aufgabe, in Ohe (19.30 Uhr, Amselstieg) anzutreten. (HA)


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